Jersey 2 Day Classictrial(07.&08.03.2009)
Once again the time was come to go to the little Chanelisland of Jersey for the 2 Day Trial.As the years before it was held on the first weekend of march.We started from my house in germany on wednesday night the 4th.We that was Alfredo Wagner from Vienna in Austria on the 280ccm SWM and Werner Siebenharr from Bargteheide near Hamburg on the 175ccm NSU Maxi and myslf(Michael Ernst)on the 1974 Yamaha TY 250.We had a nice relaxed journey through belgium and france in the night.We reachead the ferryport of St.Malo at 5 o'clocl in the morning.The ferry set up at 8 o'clock.We reached the St.Helier after a 75 minute trip on the ferry.The weather was nice and sunny,but cold.As usual we stayed in the Savoy Hotel.Later in the evening ouer friend Bruce Watts from South Africa arrived.He brought over his new BSA B40 which he bought from David Harding from the Isle of Man.The Friday was a shopping and shithseeing day.Later in the evening ouer friend Roberto Visconti and his family arrived from Torino in Italy.Roberto brought over his Triumph Tiger Cub.So we alltogether had a nice meal and a few beers in the Hotel.The Saturday invited us with a nice sunny but cold weather.After a nice british breakfeast we set off to the Start at Boullie Bay.After the sign on and the briefing we set of at 10 o'clock.It was 4 laps with 15 Sections.The first section was near by the sea and was very easy,a camber with some turns.Then section 2 was in a stream with very slippery rocks.Then the 3 with a lot of rocks and turns uphill.After 3 kilometers on the road we reached the next group.Section 4 was in a stream with muddy banks.Section 5 was uphill in a stream with very very slippery rocks.Section 6 also.The 7 was again on the corner in the wood with a lot of slippery roots and mud,not untricky.Then again 5 Kilometers on the road to next group of sections.Section 8-10 where in a wood with a lot of tricky turns,little roots and a few rocks.The 11 was in a valley,very very muddy and then a big blast uphill with a turn on the top and then out.The 12 was very slippery with muddy banks,roots and turns.Then again 3 kilometers on the road into a wood to the last 3 sections.13 was the muddyest section of the day it was only a hillclimb,but it was muddy and very slippery.14 was thight turns with a lot of roots and loose trees.The final section 15 was a very slippy and muddy hillclimb again.Then back on the road and 10 kilometers back to the start.Then again 3 more laps and the first day was done.After a little service on the bikes and a burger and a beer for the rider we went back to the Hotel.In the evening there was a meal for all in the Hotel.After the meal the first trophys were get out like furthest traveld rider,best crash etc.Bruce Watts get's once again the trophy for the furthest travel.Sunday the start was at 10,30 in the middle of the island.After the riders briefing we set off.Section 1 and 2 where in a very ,very deep stream with rocks.Section 3 was a mudhle with slippery rocks,the 4 was the waterfall.The 5 was again a little stream with little turns after and slippery roots.The 6 was a bank with cambers and tricky turns.The 7 again a deep stream with slippery rocks.The 8 was in a wood with tight turns,slippery mudddy trees and roots with a big clim on the end.The we set of the road 5 Kliometer to the airport area.Section 9 was a hillclimb with grippy rocks.The 10 was with tricky turns and also very grippy rocks uphill.The 11 was quiet tricky a thight turn and then a steep hillclimb in a very rocky gully.The 12 and 13 where a double section and only,mud,mud,miud with roots and rocks.Absolutly slippery.The we set of 8 Kilometers to the beach at the"Devils Hole"14,15 and 16 where all in a stream up with a lot of rocks.Good fun.After that back 5 kilometers on the road to the start.2 more laps.When we finished all riders got a Coffe cup with the Logo of the 2009 Jersey 2 Day Trial.After a beer and a burger we packed everything together and went back to the Hotel.After a good meal in the Hotel Bar the pricegiving was on at 9'oclock.The results you can see on www.jerseytrials.com
There where also a few extra trophies.Oldest Rider was 71 year old Werner Siebenhaar and the best overseasrider with the lowest amount of points in any class was myself.I ihink we went to bed at 12 O'clock.Everybody was happy and enyoed the weekend.Monday after a last breakfast we checked out and did a last shopping tour through St.Helier.At 18 o'clock we left the island with the ferry.It was as ever a very nice trial with a very good social side.
5.&6.Eurocuplauf in Campo Canavese(früher Casalborgone) 2009
Am 16&17 Mai fand in Campo Canavese der 5.&6.Eurocuplauf für pe65 und Twinshockmotorräder statt.Da es in Casalborgone nicht mehr möglich ist Trial zu fahren(weder Training noch Verantalungen)den "Grünen"sei Dank,wich der Motoclub Casalborgone nach Campo Canavese aus.Dieses liegt etwa 50 Kilometer entfernt von Turin im Aostatal.Das Gelände und die komplette Infrastruktur stellte freundlicherweise der Motoclub Valle Sacra(www.motoclubvallesacra.it)der in Campo Canavese beheimatet ist zur Verfügung.Die Organisation wurde dann vom Moto Club Casalborgone unter Mithilfe des Motoclub Valle Sarca gemacht.Da ich immer für neue Trials offen bin machten Eckehard Wienstroer und ich uns am Donnerstag vor dem Trial auf den Weg nach Italien.Die 1000 Kilometer vergingen wie im Fluge.So gegen 16 Uhr erreichten wir dann den Sportplatz in Campo Canavese,einem malerischen kleinem Bergdorf im Aostatal.Wir begrüßten erstmal unsere englischen Freunde(Familie Howells und Greenland)sowie unser Manx Freunde(Familie Readshaw)und natürlich den Dughera "Clan"aus Casalborgone.Danach ging es ins Hotel,welches Giovanni (Nino)Dughera schon für uns gebucht hatte.Einchecken,frischmachen,Stadtrundgang,gut essen und trinken und dann schlafen.Das war die Reihenfolge in der wir den Abend verbrachten.Am Freitag nach den Frühstück fuhren wir dann wieder ins Fahrerlager wo wir erstmal vom Marylin Readshaw eine schöne Tasse Manx Tee bekamen.Danach machten wir uns mit Familie Readshaw auf nach Ivrea zum shopping.Phil und Eckehard mußten noch die örtlichen Mopedläden plündern.Ecke gönnte seiner Ty wunderbare schöne rote Griffgummis.Aha,wir waren ja in Italien also war das wohl hier gerade total hipp.Den Nachmittag verbrachten wir dann bei den Dugheras vor dem Wohnwagen wo immer wieder lokale Speisen und Getränke gereicht wurden.Freunde schauten vorbei und es wurde viel erzählt.Am Abend machte sich dann eine kleine Gruppe von Franzosen,Manxmann und Deutschen auf in das Tal um dort in lustiger Runde zu speisen.Es war ein toller Abend.Der samstag empfing uns dann mit Kaiserwetter wie wir es eigentlich von Italien gewohnt waren.Nach dem Frühstück ging es dann wieder ins Fahrerlager.Es füllte sich so langsam mit Teilnehmern aus Italien,Spanien,Frankreich,Belgien,England,der IOM,der Schweiz und Deutschland.Der Start war für 14 Uhr angesetzt und so blieb noch genügend Zeit sich im Fahrerlager umzuschauen und das ein oder andere Pläuschen zu halten.Um 12 Uhr durften Ecke und ich dann zusammen mit Phil die IOM Kochkünste seiner Frau Marylin genießen.Wie üblich wird bei diesem Trial(seit 1998)in Gruppen mit zwei Punktrichtern vom Club gefahren.Ich persönlich finde das sehr gut weil man so sehr gut die zwischenmenschlichen Beziehungen vertiefen kann.Das Startgeld betrug 50 Euro für beide Tage(wobei 30 Euro für die Italienische Föderation und deren Lizens abging)Das gemeinsame Abendessen schlug mit 20 Euro pro Person zu Buche.Um 14 Uhr ging dann unsere Gruppe(Ernst Stampfli,Alex Stampfli,Walter Frei,Eddy Kämpfer,Ulli Schmidt,Marco Schmidt,Ecke Wienstroer und Micha Ernst)als erste auf den Weg.Heute wurde nur eine kleine Runde von 10 Kilometern mit 10 Sektionen gefahren.Durch den Regen der Vortage waren die Bäche voll und die Wege glitschig.Nach ca.einem Kilometer erreichten wir die 1.Sektion im Wald.Es ging dann über einen kleinen schlammigen Pfad mit Wurzeln in den Bach mit vielen Steinen über einen Baumstamm,dann über Felsen und dann wieder raus zum E.Ich versuchte mein Glück als erster,ich kam ca.2 Meter weit,dann flog ich in hohem Bogen in den eiskalten Gebiergsbach.Ich war bis auf die Unterhose Klatschnass.Das Moped lag oben in der Sektion.Das Gelächter und die "dummen"Sprüche der anderen waren Groß.That's Entertainment.Danach ging es dann über schmale Pfade,steile Auffahrten,Bachkäufe weiter zur Sektion 2.Wieder ein Bach mit anschließendem Steilhang,dann wieder runter in den mit Felsen gespickten Bach und danach wieder mit einigen Kehren Bergauf zum E.Die 3 lag in einem Wald mit losem Waldboden und schlammiger matschiger Bergauffahrt mit anschließenden Kehren.Weiter ging es zur 4.Auf einem Platou mit herrlicher Aussicht ging es in die Felsen.Bergab,dann Kehre mit Bergauffahrt über Felsen mit Kehren.Ecke hatte hier Glück im Unglück.Als er gerade aus der Sektion herauskam zerlegte es ihm die Kette.Unter Hilfe aller konnten wir Sie aber flicken.Weiter ging es zur 5.Im Wald gelegen,Berrunter auf losem Waldboden,in einen Canyon,Bergauf mit Kehren um Bäume und dann Bergauf über Felen zum E hinaus.Hier zerlegte ich mir dann an einem Baum meinen Vorderradbremshebel.Aber das Team Yamaha NRW hatte ja fast alles am Mann.Deie Reperatur dauerte nur Sekunden.Weiter zur 6.Diese war wieder im Wald mit Bergabfahrt in einen Bach und sofortiger Felssteilauffahrt zum E.Einfach nur Genial.Weiter ging es zur 7.Auf einen Felsen/Sandgebiet gelegen mit einigen Kehren Bergauf und Bergab.Die 8.war wieder ein richtiger Knaller mit Bergabfahrt in einen Gebbirgsbach mit vielen schönen großen Felsen,Wurzeln und tiefem Wasser.Die 9. und 10 waren ähnlich.Danach zurück in das Fahrerlager.Ich zog mir erstmal trockene Klamotten an.Dann schnell zurück zum Hotel,frischmachen und zurück ins Fahrerlager wo um 8 Uhr das gemeinsame Abendessen startete im Sportheim.Essen satt,ich weiß nicht mehr wieviele Gänge,Wein,Wasser,Bier,Schnaps bis zum abwinken,soviel man wollte.Um 12 dann die Siegerehrung.Die erstplatzierten erhielten Pokale alle anderen Basecaps von Sponsor Michelin.Gegen 1 waren wir dann wieder im Hotel.Der Sonntag empfing uns wiedereinmal mit Kaiserwetter.Der Start war für 10 Uhr angesetzt.Heute waren es ca 30 Kilometer mit 20 Sektionen.Erst wurde die kleine Runde vom Samstag gefahren,dann im Fahrerlager aufgetank,dann nochmal zur 1 und dann ab ind die Berge,über wunderbare kleine Tramplepfade ging es Bergauf,die Luft wurde immer dünner und es wurde auch Kühler.Auf halber Strecke gab es noch eine Sektion mit Steinen und Kehren im Wald und dann ging es über blühende Wiesen fast bis zur Schneegrenze wo die Mittagsstation war.Umgeben von tausenden blühenden Narzissen hatten hier die Damen beider Clubs 2 Pavilions aufgebaut wo es ein reichahltiges Mittagessen und Trinken gab.Alleine die Auffahrt hierrauf hatte den Weg geloht.Traumhaft.Nach der Stärkung der Fahrer und einer Pause für die müden Rösser gig es über kleine ca 50cm breite Wege wieder ins Tal.Teilweise ging es links 200m ins Leere.Traumhafte Aussicht.Im Tal wurde dann die Runde mit teilweise neuen und teilweise anderen Sektionen beendet.So gegen 16 Uhr gab es dann die Siegerehrung,bei der es reichlich "Silverware",Vino und Oilio und andere sachpreise gab.Ehrenpreise gab es für George greenland(ältester Teilnehmer),Phil Readshaw(weiteste Anreise) und Patric Garcia(schwerstes Motorrad-Triumph 5TA)Ein Erinnerungsshirt gab es auch noch für alle.So nach und nach leerte sich dann das Fahrerlager.Die Leute von beiden Clubs luden dann noch Phil,Marilyn ,Ecke und mich zum gemeinsamen Abendessen hier vor dem Sportheim ein.Bei lauschigen Temperaturen,toller Pizza,ich glaube 30 verschiedene Sorten und reichlich Vino ließen wir so ein wunderschönes Wochenende ausklingen.So gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns dann von unseren Gastgebern und fuhren zurück ins Hotel.Motntagmorgen nach einem letzten Frühstück machten wir uns dann gut gelaunt und voller schöner Eindrücke auf den Weg nach Hause.Ich kann jedem nur empfehlen 2010 zu diesem Trial zu fahren.Wer weiß wie lange wir soche Trials noch fahren können und dürfen.
Werler Club Meisterschaften 2009
Erst einmal bedanken sich die freien Motorsportler Witten bei dem Veranstalter MSC Werl.
Dieser hat mal wieder einige tolle Veranstaltungen ausgerichtet .Der Wettergott hat nicht immer mitgespielt , aber uns hat es einen riesigen Spaß gemacht. Wir lieben ja den Fango-Tango.
Die freien Motorsportler Witten sind dort ebenfalls erfolgreich an den Start gegangen.
Die Starter der Klasse 5 belegten den 1.; 7. ; und 11. Platz.
Die Starter der Klasse 6 belegten den 4. ; 6. ; und 10. Platz
Da von den einzelnen Teilnehmern nicht alle Läufe bestritten wurden ist das Ergebnis
ordentlich und vielversprechend für die Zukunft. Die Classic Trialer haben sich ordentlich gegen die Modernen behauptet.
Herkules Treffen Bericht der Waz 2009
Unvernünftig viel Spaß
Damit keine Missverständnisse entstehen, sagt Matthias Hund es gleich: „Mit Vernunft hat das natürlich nichts zu tun. Nur mit Spaß.” Denn vernünftig war es nicht, mit seiner Hercules M5 vom Kreis Südliches Weinstein nach Mülheim zu fahren. Über 750 Kilometer in drei Tagen brachte er hinter sich – auf dem Mofa mit einer Spitzengeschwindigkeit von etwa 30 Stundenkilometern. Noch unvernünftiger könnte man gar Harald Bunge und Raimond Wein nennen – der Herner und der Essener holten ihren Kollegen daheim ab. Da muss man Spaß dran haben. Und das hatten die rund 150 Mitglieder der Hercules Interessengemeinschaft, die sich am Naturfreundehaus trafen.
Wie das so ist, wenn man leidenschaftliche Experten trifft, gibt es zunächst viele Fakten. Matthias Hund wischt sich die ölverschmierten Finger ab und rattert sie hinunter: Sein „erstes Fahrzeug” ist die Hercules M5, Baujahr 1975, 270 000 Kilometer gelaufen. Sie gehörte zu den ersten 1000, die in dieser Serie produziert wurden und war das Mofa seiner Wahl, weil seine Schule am Berg lag und sie besser zog als andere. Fahrbare Erinnerung ist sein Moped für Hund wie auch für die rund 150 Männer und zwei Frauen, die sich um die auf dem Bolzplatz des Naturfreundehaus aufreihten Maschinen scharen. „Damit holt man sich die Jugend zurück”, sagt Harald Bunge. Und Heiner Brinkmann, Vorstandsmitglied der Hercules IG, fügt hinzu: „Sitzt man auf seiner Maschine, ist man im Kopf wieder 15.”
Im Karree sind die Maschinen aufgestellt. Die Teilnehmer haben sie mitgebracht. Aus ganz Deutschland sind sie gekommen, um zu fachsimpeln und gemeinsam eine Runde durchs Ruhrtal zu drehen. „Jedes Jahr finden die Treffen in einem anderen Teil Deutschlands statt”, sagt Gastgeber Andreas Bunte, der Leiter des Stammtischs Rhein-Ruhr. „So sieht man verschiedene Regionen.” Und verschiedene Maschinen. Bunte lädt zum kurzem Rundgang, zeigt „die weiße Ultra”, „ein Originalfahrzeug aus dem Herculescup von 1982”. Sie steht neben der „Hercules Wankel” aus den 70ern. Die älteste Hercules aus dem Jahr 1929 steht neben einem Postmotorrad aus den 60er Jahren und zu allen gibt es eine Geschichte. Wie die von der Hercules-Bundeswehrmaschine, über die ein Panzer gerollt ist, „und der Motor lief noch”.
Diese Geschichten und vor allem die Geschichte des Nürnberger Unternehmens will die IG bewahren. Als der Zweiradbauer nach der Pleite übernommen wurde, konnte der Verein das Firmenarchiv übernehmen. Drei Lkw voller Papier von der Gründungsurkunde bis zu Zeichnungen und Produktionsbüchern besitzen sie nun. Brinkmann: „Kommerziell lässt sich der Wert schwer berechnen, aber ideell ist er unschätzbar.”
Clubtrial Werl 2010
Wir bedanken uns mal wieder bei den Veranstaltern des Msc Werl für die tollen Veranstaltungen. Dieses Jahr waren die Clubläufe von extrem schlechtem Wetter überschattet. Eine Veranstaltung musste sogar wegen extremen Schneefall aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Die Verantwortlichen des MSC Werl gaben sich ,wie immer, die größte Mühe für uns Teilnehmer einige tolle Veranstaltungen durchzuführen.
Durch Ihren Einsatz und Ihr Können haben Sie uns viel Spaß bereitet .
Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen , an denen wir garantiert wieder teilnehmen werden.
Die Ergebnisse waren äußerst zufriedenstellend für uns. Wir landeten in diversen Klassen einige Male auf dem Treppchen.
Classic Trial Euro Cup Zwei EM-Titel nach Witten
Waz Witten
T.Witten, 07.10.2010, Oliver Schinkewitz
Motorsport - Oldtimer-Trial
: Zwei EM-Titel nach Witten
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Arnheim (NL). Am siebten und achten Lauf zur Europameisterschaft im Oldtimer- und Seitenwagentrial in Arnheim nahmen auch sechs Aktive der „Freien Motorsportler Witten“ teil. Zwölf Sektionen, verteilt auf einen Fünf-Kilometer-Rundkurs, waren viermal täglich im Sand zu bewältigen.
Bei den Seitenwagen schlugen sich „Pilot“ Michael Franken und Ralf Büttgen mehr als beachtlich - an beiden Tagen belegten sie auf ihrer Montesa 4RT Rang eins in der Expertenklasse.
Im Wettbewerb der Solomaschinen (Pre 65 Expertenklasse) war Michael Ernst auf seiner Matchless 350 (Bj. 1953) nicht zu bezwingen, Teamkollege Eckehard Wienstroer wurde jeweils Fünfter. Bei den Twinshocks (Fortgeschrittene) versuchte sich Peter Wende auf seiner Montesa 200 (Bj. 1980). Am ersten Tag fuhr er auf Rang zwei, dann wurde er Vierter. 14 Fahrer waren bei den „Anfängern“ gemeldet - zwei davon aus Witten. Am Samstag dominierte Heinz Wiemeier auf seiner Yamaha TY175 (Bj. 1978), sicherte sich den Klassensieg. Lewis Tappenhölter (Yamaha TY125; Bj. 1976) wurde Zweiter. Der erst zwölfjährige Wittener holte tags darauf dann seinen ersten Sieg bei einem EM-Lauf. Wiemeier startete parallel bei den Fortgeschrittenen - Rang sieben.
Nur eine Woche später ging es in Gressenich um das Finale der EM-Wertung - mit acht Wittener Motorsportlern. Bei den Experten (Pre 65) wurde Michael Ernst am ersten Tag Vierter, 24 Stunden später setzte er sich durch - Rang eins. Eckehard Wienstroer startete nur samstags - Platz sieben.
Bei den Seitenwagen wurde Michael Franken jeweils Tagessieger. Für Michael Tubes (Twinshock/Spezialisten) gab’s mit seiner Motesa 247 (Bj. 1974) zweimal den vierten Rang. Bei den Twinshock-Anfängern holte Fredderick Tubes zweimal Rang drei auf seiner Montesa 123 (Bj. 1972). Heinz Wiemeier startete nur am Sonntag - Platz vier. Arnd Grewe versuchte es mit der Fantic 200 (Bj. 1981) bei den „Anfängern“ und holte Rang fünf. Peter Wende belegte an beiden Tagen Platz vier bei den Fortgeschrittenen.
In der Endabrechnung holten zwei Wittener jeweils den EM-Titel - der 47-jährige Herbeder Michael Ernst (zum zweiten Mal nach 2003) und bei den „modernen“ Seitenwagen Michael Franken (23) aus Lohmar, der für den Wittener Club startet. Beide hatten den kontinentalen Titel schon vor dem abschließenden Rennen sicher.